Gedankliche Sackgassen

Gedankliche Sackgassen

Neues denken. Häufig eher Wunsch, als Wirklichkeit. Gerade, wenn Kreativität und Lösungen im Team gefragt sind, überrascht uns unser Kopf nicht selten mit geistiger Windstille oder Gedanken, die sich wie in einem Kreisverkehr drehen, ohne es zu schaffen, diesen zu verlassen. Um sie auf eine neue Bahn zu lenken und ihnen Fluss zu verleihen, ist es manchmal hilfreich sich zu bewegenkörperlich wie sprachlich.

art-1027829__180Im Meeting um einen Tisch sitzend Statements auszutauschen verfestigt in der Regel eher den Stillstand, als dass es irgendetwas bewirkt. Erst recht, wenn an sich Brainstorming gewünscht ist oder Verhandlungssituationen in einer Sackgasse stecken. Nach meinem eigenen Erleben hilft es immens, diese gewohnte Spirale zu durchbrechen und sich zu bewegen. Wie gesagt, körperlich wie sprachlich.

Aufstehen und Bewegung in den Körper und die Sprache zu bringen ändert die Perspektive und löst die vorhandene Starre. Es zwingt alle Beteiligten ihren Blick neu auszurichten und dem Redenden inhaltlich wie physisch zu folgen. Fokussiert dieser sich dabei in seinen Ausführungen sprachlich auf Adjektive und Verben statt auf Substantive und Nomen emotionalisiert und verflüssigt er unterbewusst das eigene wie das Denken der anderen und schafft es so, Prozesse in Gang zu setzen, die vorher blockiert waren.

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Beispielsweise entfalten Begriffe wie Sonne, Strand und Wellen ihre positive Wirkung innerlich oft erst richtig im Zusammenhang mit warm, weiß und leise: „Ich liege in der warmen Sonne am weißen Strand und höre die Wellen leise rauschen…“ Sehen, hören, fühlen – Sinneswahrnehmungen steigern in der Regel die Aufmerksamkeit, verbinden mit Emotionen und aktivieren. So können neue Lösungen entstehen und Kreativität sich entwickeln.

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