Kein Grund zu verzweifeln

Kein Grund zu verzweifeln

„Denke positiv, lass‘ Dich nicht unterkriegen, mach‘ Dich nicht verrückt, kein Grund zu verzweifeln ….“ gut gemeint, aber leichter gesagt, als getan. Erst recht, wenn alles schief läuft.

Fünf vor Zwölf
Besser spät, als nie

Wichtig ist es in solchen Momenten für sich innezuhalten, aufzuschauen und wahrzunehmen. Aufzudecken, was eigentlich das ‚Ist‘ für uns gerade ausmacht. Unsere Fühler auszustrecken, was wir selbst gerade fühlen. Und unsere Sensoren zu schärfen für das, was gerade mit uns passiert.

Sensoren, sie helfen uns und lösen Verhalten im Regelfall automatisch aus. Schnell und rationell. Immer auf der Grundlage der Erfahrungen, die wir im Zeitablauf verinnerlicht haben. Nach dem Motto: Das, was in der Vergangenheit richtig gewesen ist, kann für die Zukunft nicht falsch sein. Erfahrungen sind gut, aber nicht immer sind sie der allein richtige Ratgeber. Gerade nicht, wenn sie Nervosität und Blockaden auslösen

Was im Normalfall hilft, kann in einem anderen behindern. So zu reagieren, wie wir immer reagieren, ist bei gleichen Bedingungen möglicherweise sinnvoll. Was aber, wenn die Bedingungen sich ändern? Wahrzunehmen, was unsere Sensoren uns melden ist eins. Daraus die richtige Bedeutung zu erkennen und geeignete Verhaltensweisen abzuleiten, etwas anderes.

Fünf nach Zwölf
Anhalten, Aussteigen, Ausatmen

Erst wenn wir die eigene Bedeutung dessen kennen, was wir wahrnehmen, können wir die für uns richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen. Und entsprechend geeignete Maßnahmen ergreifen. Bedeutet zum Beispiel so weiter zu machen wie bisher einen Herzinfarkt oder ein Magengeschwür zu erleiden, sollten wir uns überlegen, ob wir weiter Gas geben oder besser einen Gang herunter schalten. Möglicherweise wechseln wir aber auch einfach mal das Fahrzeug oder die Route.

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