Fachkräftemangel

Überall Fachkräftemangel? In ganz Deutschland? Wirklich? Offensichtlich geraten manchmal ein paar Dinge aus dem Blick bei dem Versuch, den Fachkräftemangel zu lösen.

So könnte ein akuter Mangel an Fachkräften des Öfteren schon durch eine wesentlich bessere Nutzung vorhandener Mitarbeiter- und Wissenspotenziale erheblich gemindert werden. Hierzu im Unternehmen die individuellen Einstellungen und Vorgehensweisen aller Beteiligten zu überprüfen und Prozesse sowie organisatorische Bedingungen an die Herausforderungen anzupassen, wäre ein erster Schritt.

Eine effektivere Einarbeitung neuer Mitarbeiter spart so beispielsweise bares Geld. Genauso erhöhen tatsächlich gelebte Führungs- und Unternehmensleitlinien die Mitarbeiterbindung und ein aktives Wissensmanagement sichert Investitionen und steigert den Unternehmenswert. 

Je oller, je doller

Verfolgt man das Thema eingehender, drängt sich zudem schnell der Eindruck auf, dass der Komponente ‚Alter‘ in der Personalarbeit immer noch ein mit Vorurteilen behafteter hoher Stellenwert eingeräumt wird. Und damit viele Chancen vertan werden. Gerade im Hinblick auf die Erwerbstätigen der Generation 45plus. Das in dieser Gruppe  steckende Potential an Wissen, Motivation und Erfahrung beim Werben um und Binden von Fachkräfte(n) zu vernachlässigen, ist personalpolitisch wie betriebswirtschaftlich fatal.

Denn die 45-65-Jährigen liegen nicht nur in der Gesamtbevölkerung anteilsmäßig weit vor den 25-44-Jährigen. Auch in absoluten Zahlen bewegen sich im Rahmen dieser Gruppen inzwischen ca. 3 Mio.(!) mehr ältere Erwerbstätige auf dem Arbeitsmarkt, als es jüngere gibt.

Gleichzeitig ist das Niveau der Qualifikation der Älteren enorm gestiegen. So nahm allein der Anteil derjenigen, die über eine Fachhochschul- bzw. Hochschulreife verfügen, auf über 33% bei den heute 45-54-Jährigen zu.

Fachkräftemangel ist relativ
Generation 45plus: Die Mitte macht den Unterschied

Vor dem Hintergrund moderner Arbeitsbedingungen und der weiteren Verlagerung weg von körperlicher hin zu kognitiv geprägter Arbeit, erscheint deshalb ein positives Umdenken bezüglich der Altersgruppe 45plus zwingend erforderlich.

Ich richte daher mein Augenmerk nicht ausschließlich auf das Recruiting neuer, junger Mitarbeiter von Außen. Vielmehr unterstütze ich Sie mit innovativen Ideen, Anregungen und Konzepten für zusätzliche interne wie externe Lösungen, um Ihren individuellen Fachkräftemangel zu lösen.